Dass die Ökumene allen Unkenrufen zum Trotz lebendig ist, wurde beim Ökumenischen Seniorennachmittag deutlich, zu dem wir für den 27. Mai gemeinsam mit der katholischen Christ-König-Gemeinde ins Martin-Rinckart-Haus eingeladen hatten.
Der Saal des Gemeindehauses war mit fast 100 Personen bis auf den letzten Platz besetzt. Die kürzlich erfolgte behindertengerechte Umgestaltung des Hauses hat es möglich gemacht, dass auch gehbehinderte Menschen und einige Rollstuhlfahrer aus dem Alten- und Pflegeheim Haus Stephanus unter den Gästen waren, begleitet von Tagesstättenleiter Gerhard Pranz und einigen Pflegekräften.
Pfarrerin Katja Dörge begrüßte die Gäste und dankte allen Helfern, die den Nachmittag ermöglicht haben, nicht zuletzt all denen, die mit einem verlockenden Sortiment selbstgebackenen Kuchens für das leibliche Wohl gesorgt haben.
Pfarrer Peter Remy hielt eine Andacht zum Motto des Nachmittags "Ich singe mit, wenn alles singt". Wie sehr dieses Thema ein im besten Sinne "ökumenisches" ist, war beim gemeinsamen Singen von Volksliedern und Gesangbuchchorälen, mit dem Akkordeon begleitet von Paul Reetz aus dem Haus Stephanus, zu spüren: Singen verbindet.
Nach dem Kaffeetrinken wurde diese alte Erfahrung bei einem Volkslieder- und Schlagerquiz, angeleitet von Gerhard Pranz und Pfarrer Uwe Ritter, durch das lebhafte Engagement der Rateteams bestätigt.
Abschließend sprach Pater Jacob Karippai, ein aus Indien stammender Ordenspriester, der zum katholischen Pfarrteam gehört, ein Gebet. Gemeindereferentin Sonja Hiebing bedankte sich für die Christ-König-Gemeinde für die ökumenische Gastfreundschaft und stellte einen nächsten ökumenischen Seniorennachmittag im katholischen Pfarrzentrum in Aussicht. Mit dem Segen entließ Pfarrerin Dörge die Gäste nach einem Nachmittag, der allen sichtlich wohl getan hatte.
Peter Remy, Pfarrer