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„Wort für die Woche“ - 6. Sonntag der Passionszeit (Palmsonntag, 05.04.2020) - von Pfr. Uwe Ritter

Liebe Gemeindeglieder, liebe Leserinnen und Leser,

vor ein paar Tagen saß ich abends etwas unruhig und nervös zu Hause und las zum x-ten Mal an diesem Tag Corona-Nachrichten auf meinem Handy. Meine Frau sagte zu mir: „Du solltest mal ein bisschen Gitarre spielen!“ – Das tat ich dann und war ihr für diesen sanften Anstoß sehr dankbar. Denn erstens machte mich das Gitarre-Spielen und Singen wieder ruhiger. Und zweitens entdeckte ich im EGPlus ein Lied, das ich noch nicht kannte, das mich aber in der derzeitigen Situation richtig traf und mich auch tröstete. So geht der Text der ersten Strophe:

Wir sorgen uns um Menschen, die wir lieben,
ertragen jene herzenswache Angst;
wir fürchten, diese Leiden sind geblieben,
 und hoffen nur, dass du, Gott, mit uns bangst.
(Kehrvers:) Gibst du uns dein Wort, ehe alles zerbricht:
Fürchtet euch nicht? Fürchtet euch nicht!
(Text: Christa Atten)

Ich glaube, das Lied hat mich aus diesen drei Gründen so getroffen:

Erstens gibt es unseren Ängsten Ausdruck: „Wir sorgen uns um Menschen, die wir lieben“. So geht es uns zur Zeit wahrscheinlich allen. Wir können ja für uns selbst einmal aufzählen, um wen wir uns alles Sorgen machen…

Zweitens bleibe ich bei diesem Lied mit meiner Angst nicht alleine. Wir „hoffen nur, dass du, Gott, mit uns bangst.“ Das richtet den Blick aus der Angst auf Gott hin, ohne die Angst schon zu verlieren, aber in der Hoffnung, dass da einer in der Angst ist bei uns ist.

Drittens gibt das Lied der Klage Raum: „Gibst du uns dein Wort, ehe alles zerbricht: Fürchtet euch nicht? Fürchtet euch nicht!“ Wichtig sind mir hier die Satzzeichen, sie machen den Text zum Dialog zwischen uns und Gott. Wir richten klagend, ja flehend diese Frage an Gott: Gibst du uns dein Wort Gott, dass wir uns nicht fürchten sollen, dass du bei uns bist in unserer Angst? Was steckt alles hinter diesem Fragezeichen!
Und dann doch die Antwort: „Fürchtet euch nicht!“
In dieser Antwort schwingen ganz viele Geschichten aus der Bibel mit, hauptsächlich Geschichten mit Engeln. Deren erste Worte bei der Begegnung mit Menschen sind oft: „Fürchte dich nicht!“ oder „Fürchtet euch nicht!“.
„Fürchte dich nicht!“ So spricht Gott zu Josua, dem Nachfolger von Mose, der das Volk Israel in das verheißene Land führen soll.
„Fürchte dich nicht!“ So spricht der Engel zu Maria, bevor er ihr die Geburt Jesu ankündigt.
„Fürchtet euch nicht!“ sagt der Engel zu den Hirten auf dem Feld bei Bethlehem, denen er über die Geburt des Retters Jesus erzählt.
„Fürchtet euch nicht!“ sagen die Engel zu den Frauen im leeren Grab am Ostermorgen und bringen ihnen die gute Nachricht, dass Jesus lebt.

Wenn es in der Bibel heißt: „Fürchte dich nicht!“ dann wird dadurch die Furcht nicht abgetan, sondern immer auch ernst genommen. Die Engel sagen nicht: Hey, du hast gar keinen Grund, Angst zu haben. Sie sagen: Gott ist bei dir in deiner Angst und trägt sie mit dir.

Ich wünsche Ihnen und Euch viel Energie, Geduld und Zuversicht!
Möge Gott Sie und Euch begleiten, beschützen und stärken!

Herzliche Grüße
Uwe Ritter, Pfarrer


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